Ersetzt der Kompost die Biotonne?

Kompostieren klingt im ersten Moment natürlich gut: Aus Rasenschnitt, kleinen Ästen sowie Gemüse- und Obstschalen entsteht am Ende fruchtbare Erde. Aber was muss ich beachten und was sollte ich doch lieber in die Biotonne werfen?
Hier ein paar Punkte, die wertvoll sind:

Bananen- und Zitrusschalen

Sie gehören nicht unbedingt auf den Kompost, da sie sehr lange brauchen, bis sie vollständig verrotten. Außerdem kann ihre Säure die Qualität der Erde beeinträchtigen.

Essensreste, Fleisch und Fisch

Das Problem hierbei ist, dass ein nicht richtig abgedeckter Kompost Ratten, Mäuse oder auch Waschbären anlocken kann. Zudem ist der Salzgehalt vieler Lebensmittel nicht gut für die Erde, da Salz für manche Pflanzen schädlich ist.

Kastanien-, Walnuss- und Eichenlaub

Diese Blätter enthalten Gerbstoffe, die das Wachstum im Gemüsebeet hemmen können.

Asche aus dem Grill


Diese sollte auf keinen Fall auf den Kompost gegeben werden, da sie Giftstoffe und Schwermetalle enthalten kann. Solche Asche gehört in den Restmüll.

Gebietsfremde Pflanzen


Bitte nicht auf den Kompost werfen, da Wurzelreste oder Samen überleben und sich später ausbreiten können. Dadurch besteht die Gefahr, dass sie zu invasiven Arten werden, die man schlecht wieder los wird.

 

Fazit:
Ein Kompost ist eine umweltfreundliche und sinnvolle Ergänzung zur Mülltrennung, kann die Biotonne jedoch nicht vollständig ersetzen. Einige Abfälle sind für den Kompost ungeeignet oder sogar schädlich, da sie die Qualität der Erde verschlechtern können. Außerdem können dadurch wilde Tiere angelockt werden oder invasive Pflanzenarten entstehen.

 

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