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Historie

Stadt Hildesheim

1892 Erstmalige Erwähnung der neu eingeführten Müllabfuhr in der Hildesheimer Zeitung


1894 Übergabe der Müllabfuhr an Privatunternehmer
Fuhrherrn W. Meyer

1918 Die Müllabfuhr wird von der Stadt Hildesheim übernommen. Man fuhr noch mit offenem Ackerwagen. Die Staubwolken, die beim Kippen der Eimer entstanden, zwangen dazu, hölzerne Aufsätze mit Klappen einzuführen. Das war eine Erleichterung für die Bevölkerung aber auch für die Müllwerker.

1926 1926 wurde der Städtische Fuhrpark auf dem Ratsbauhof in Betrieb genommen. Fünf Müllwagen (Pferde mit Wagen und ein Mann Besatzung) waren Tag für Tag, auch samstags unterwegs. Der Müll aus der Stadt Hildesheim wurde im Gebiet Ochtersum (hinter dem Domfriedhof) abgeladen. Es folgten die Müllkippen Bavenstedter Höhe, Wolfsstieg, Krehlateiche auf dem Moritzberg und Trümpersche Eisteiche (zwischen der Steinbergstraße und der Obergstraße). In den Sumpflöchern hinter dem Schafstall des Gutes Steuerwald und der Steuerwalder Straße wurde ebenfalls Müll entsorgt

1930 Beginn der Motorisierung bei der Müllabfuhr

1967 Betriebshof am Römering wird eröffnet


Landkreis Hildesheim

In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts regelte jede Gemeinde ihr Müllproblem auf eigene Weise. Müll wurde außerhalb der Ortschaften, meist durch die Bürger selbst in Senken oder Tonkuhlen entsorgt. In den Kriegs- und Nachkriegsjahren musste die Müllabfuhr in geordnete Bahnen gebracht werden. Das willkürliche Abladen von Müll führte zu Verschandelungen des Landschaftbildes. Auch musste mit einer Verunreinigung des Grundwassers gerechnet werden.

1954 Einrichtung der zentralen Müll- und Fäkalienabfuhr durch die Gemeinden im Landkreis unter dem Namen Müllabfuhr-Zweckverband (MVZ) in Groß Düngen am Platz des heutigen ZAH. Die ersten Müllwagen fuhren durch sechs Gemeinden (Barnten, Diekholzen, Groß Giesen, Himmelsthür, Holle und Söhlde). Diese Gemeinden leisteten für den Verband Pionierarbeit. In den Jahren kamen weitere Städte und Gemeinden dazu, da es unwirtschaftlich war, die Müllabfuhr selbst zu betreiben.



1959 gehören 64 Gemeinden mit über 61.000 Einwohnern dem Verband an.

1979 Der Landkreis Hildesheim übernimmt den Müllabfuhr-Zweckverband (MVZ) in Groß Düngen und errichtet ein „Amt für Abfallbeseitigung“. Der Abfall von 180.000 Menschen im Landkreis wird zur dieser Zeit entsorgt. Von den ursprünglich 28 Deponien bleiben drei übrig: Barnten, Lechstedt und Doershelf.

1982 Die Zentraldeponie Heinde wird in Betrieb genommen. Müll aus Stadt und Landkreis Hildesheim wird dort deponiert.

1994 Gründung des ZAH
Stadt und Landkreis Hildesheim gründen den ZAH mit dem Ziel der gemeinsamen Abfallentsorgung

ZAH
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